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Aug 15

Dem Schimmel ein Ende setzen!

Manchmal verlagern Sanierungsmaßnahmen im Haus nur ein Problem, anstatt es zu lösen. In unserem Fall haben wir in unserem Bungalow, Baujahr 1978, die alten, schlecht isolierten und verzogenen Holzfenster gegen moderne und gut isolierte Kunststofffenster ausgetauscht.

Die Fensterflächen waren zwar jetzt gut isoliert, aber es entstand eine neue Kältebrücke, in der sich in der kalten Jahreszeit nun das Kondenswasser sammelte und zu Schimmelbefall im Mauerwerk führte. Deutlich wurde dies in den Außenecken, wo die Kälte von drei Seiten durch das Mauerwerk und die Betondecke ziehen konnte.

Bei einer genauen Begutachtung der Attika war dann schnell klar, dass die Betondecke so gut wie nicht kopfseitig isoliert war. Lediglich eine 2cm starke Heraklit-Schicht sollte die Kälte abhalten. Auch die Holzverschalung der Attika sah gelinde gesagt etwas in die Jahre gekommen aus. Hier hätte es dem Vorbesitzer nicht schlecht gestanden in 30 Jahren mehr als nur einmal Farbe aufzutragen.

Um die Kältebrücken zu beseitigen, musste die Attika neu isoliert werden. Der vorhandene Raum von gut 10cm wurde mit zwei Lagen 40mm XPS-Platten isoliert und anschließend mit 15mm OBS-Platten verschalt. Als Wetterschutz kamen anthrazitfarbene Eternitplatten im Format 20x30cm zum Zuge.

Das Ergebnis lässt sich nicht nur optisch sehen, sondern auch die technischen Werte haben in diesem Winter gezeigt, dass diese einfache Maßnahme sehr effektiv war. Ohne Isolierung wurde bei einer Außentemperatur von -2°C eine Oberflächentemperatur der Innenwand im Eckbereich von gerade mal +8°C erreicht. Luftfeuchtigkeit kondensiert hier sofort. Die gleiche Messung bei selbiger Außentemperatur ergab nach der Isolierung einen Innenwert von min. 18°C.

Schimmel haben wir diesen Winter zum Glück noch nicht in den Ecken gesehen.

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1 Kommentar

  1. Hammer

    Schimmel ist echt ein widerliches Zeug. Ich weiß noch wie lange es bei mir gedauert hatte, bis ich den Kram aus dem Bad weg hatte…

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